DataLayer & Consent Mode – So kommuniziert Dein Tracking-System DSGVO-konform
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Der DataLayer ist das Herzstück jeder Tracking-Implementierung. Er ist ein JavaScript-Objekt, das Informationen über Nutzeraktionen, Seitendaten und Zustände an den Google Tag Manager (GTM) übergibt. Er funktioniert wie eine digitale Zwischenstation: Alles, was gemessen werden soll, landet zuerst hier.
Beispiel eines DataLayer-Pushs:
window.dataLayer = window.dataLayer || [];
window.dataLayer.push({
‚event‘: ‚form_submit‘,
‚form_id‘: ‚contact_header‘,
‚page_path‘: ‚/kontakt/‘
Dieser Push informiert den GTM, dass ein Formular abgeschickt wurde – und ermöglicht, das Event z. B. an Google Analytics 4 oder Ads zu senden.
Wenn Du Dein Event-Tracking sauber strukturierst (siehe Event-Naming-Convention), werden DataLayer-Events automatisch übersichtlich und leicht auswertbar.
Der Consent Mode nutzt den DataLayer, um den aktuellen Einwilligungsstatus der Nutzer:innen zu speichern und an alle Tags weiterzugeben. Damit weiß der GTM jederzeit, ob er ein bestimmtes Tag ausführen darf oder nicht.
Ein Beispiel für einen Consent-Status-Push:
‚event‘: ‚default_consent‘,
‚analytics_storage‘: ‚denied‘,
‚ad_storage‘: ‚denied‘,
‚wait_for_update‘: 500
Sobald der Nutzer seine Auswahl trifft:
‚event‘: ‚update_consent‘,
‚analytics_storage‘: ‚granted‘,
‚ad_storage‘: ‚denied‘
Der GTM reagiert darauf automatisch und feuert nur die erlaubten Tags.
Wichtig: Der Consent Mode blockiert keine Cookies selbst. Er sorgt dafür, dass Tags angepasst feuern – also anonymisiert oder reduziert, bis eine Einwilligung erfolgt.
→ Weiterführend: Consent Mode v2 & GA4 kombinieren
In modernen Tracking-Setups werden viele Interaktionen direkt über den DataLayer gesteuert. Typische Ereignisse sind: